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Boomender E-Commerce und die sich ändernde Einkaufslandschaft – Wie lässt sich das damit einhergehende Paketchaos beherrschen?

03.08.2022 | Cleveron, e-commerce, Automatisierung

Es ist keine Überraschung, dass der E-Commerce boomt; Covid-19 hat zu dem Anstieg beigetragen. Die Angst vor Viren und Lockdown-Maßnahmen haben die Einkaufsgewohnheiten von Kunden geändert und mehr Menschen ziehen es nun vor, Online-Einkäufe zu tätigen. Onlinekäufer haben im Jahr 2020 20 % mehr Geld als im Jahr 2019 ausgegeben. Diese Zahl wird voraussichtlich um jährlich 11 % steigen. Und wenn wir ehrlich sind – Onlineshopping ist bequem und zeitsparend. Bis zum Jahr 2025 wird laut Statista vorhergesagt, dass die Menschen 7,4 Billionen USD online ausgeben werden, ein Wachstum von 43 % im Vergleich zu 2021. Und jetzt stellen Sie sich die gewaltige Anzahl an Paketen vor, die dafür zugestellt werden müssen. Was sind die wirksamsten Mittel mit der Paketkrise umzugehen, ohne dabei die Kundenzufriedenheit aufs Spiel zu setzen?    

Gibt es irgendetwas, das nicht online gekauft werden kann?  
Auch wenn Sie das Produkt in einem physischen Geschäft berühren und prüfen können, muss man zugeben, dass Onlineshopping auch einen Vorteil hat – Sie können es gemütlich von Ihrem Sofa zu Hause aus oder sogar in einem Zug auf dem täglichen Weg zur Arbeit machen. Es ist so einfach: stöbern, Artikel zum Warenkorb hinzufügen und ohne Stress bezahlen. Sie müssen keinen Parkplatz finden oder an der Kasse anstehen, wenn Sie online shoppen.

Vor einigen Jahren erschien es noch unmöglich, Kleidung online zu kaufen, weil man vor dem Kauf nicht prüfen konnte, ob sie passt. Jetzt ist Kleidung die zweitbeliebteste Kategorie beim Onlineshopping und es werden jährlich 17 % mehr dafür ausgegeben. Die beliebteste Produktart ist Elektronik, für die ein jährliches Wachstum von 11 % erwartet wird. Allerdings haben die letzten beiden Jahre die Einkaufsgewohnheiten der Kunden völlig verändert. Immer mehr Kunden erledigen nun auch ihre wöchentlichen Lebensmitteleinkäufe online. Laut Statista wird der deutlichste Anstieg in den kommenden Jahren beim Lebensmitteleinkauf zu vermerken sein. Die Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke werden um jährlich 37 % steigen. Wie viele Produkte können Sie benennen, die nicht online erhältlich sind?

Warum bevorzugen Kunden den Online-Einkauf? Bequemlichkeit, Bequemlichkeit, Bequemlichkeit. Onlineshopping ist schnell und einfach und viele Einzelhändler bieten kostenlosen Versand an, wenn der Inhalt des Einkaufskorbes einen bestimmten Betrag überschreitet. 51 % der Einkäufer geben laut Statista den kostenlosen Versand als ihren Hauptgrund für den Online-Einkauf an. Die darauf folgenden fünf Gründe sind Rabatte, Kundenrezensionen, einfacher Bezahlprozess sowie die Lieferung am nächsten Tag. Wie hoch sind allerdings die tatsächlichen Kosten der Lieferung am nächsten Tag? Der genaue Preis ist nicht leicht zu ermitteln aber eine Sache ist gewiss – er ist bereits im Produktpreis verborgen.

Wie lässt sich die Lieferung am nächsten Tag anbieten und dabei Geld sparen?
Wenn das Personal zur Umsetzung von Lieferungen nicht intern vorhanden ist, müssen Einzelhändler die Zustellungen an Dritte, Logistikunternehmen, auslagern. Ein internes Zustellteam bedeutet höhere Lohnkosten und sich damit auseinandersetzen zu müssen, qualifizierte Langzeitmitarbeiter zu finden. Die Auslagerung von Arbeitsplätzen ist sogar noch teurer. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit. Wie steht es mit der Automatisierung der Zustellung auf der letzten Meile? Click&Collect-Lösungen im Laden machen es Einzelhändlern leicht, Onlinebestellungen effizient abzuwickeln und auszuhändigen und erlauben es den Kunden, ihre Bestellungen innerhalb von Sekunden zu erhalten. Einzelhändler wie Inditex (Zara) und Falabella haben ihre Zustellung auf der letzten Meile bereits automatisiert und setzen in ihren Läden die Paketroboter von Cleveron ein. Paketroboter erlauben es Einzelhändlern, eine kostenlose und schnelle Paketübergabe anzubieten. Die Auslieferungsgeschwindigkeit hängt davon ab, wie rasch die Ladenmitarbeiter die Bestellungen in die Maschine einlegen. Falabella, Südamerikas größter Einzelhändler, erhöhte die Effizienz seiner Paketabholung dank der Automatisierung um 800 % und 60 % der Bestellungen werden jetzt von Click&Collect-Stationen abgeholt.  

Click&Collect-Lösungen sind aber nicht nur für große Einzelhändler geeignet. Paketschließfachsysteme sind eine perfekte Lösung für kleine und mittelgroße Unternehmen. Paketschließfachsysteme bieten den Kunden Flexibilität bei der Paketabholung, erlauben ihnen aber auch, ihre Bestellung ohne Zustellkosten abzuholen. Außerdem erfolgt der Service kontaktlos, was unter den heutigen Umständen wichtig ist. Paketschließfachsysteme und Roboter sind deshalb ausgezeichnete Lösungen, wenn der Einzelhändler danach strebt, den Kundenservice zu verbessern sowie schnelle und kostenlose Paketzustellung anzubieten.  

Der boomende E-Commerce hat zu einer Steigerung der Kundenerwartungen bezüglich des Onlineshoppings, kontaktlosen Paketabholung und schnellen Zustellung geführt. Da kostenlose Zustellung der Hauptgrund dafür ist, dass Kunden online einkaufen, ist die Automatisierung der Paketübergabe für einen ausgezeichneten Kundenservice notwendig. Von Click&Collect-Stationen können Kunden ihre Bestellungen innerhalb von Sekunden abholen und müssen nicht etliche Minuten im Laden warten, bis der Ladenmitarbeiter ihre Bestellung aus dem Lagerbereich herausgesucht hat. Da die Automatisierung den Ladenmitarbeitern mehr Zeit verschafft, können diese sich auf Aufgaben mit größerer Wertschöpfung konzentrieren und haben eine individuell interessantere Arbeit.

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Edith Väli    

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